CEO werden ist kein Leistungswettbewerb
In jeder Organisation gibt es Manager, die fachlich brillant sind und trotzdem nie ganz oben ankommen. Und es gibt andere, die scheinbar weniger können, aber genau wissen, wie das Spiel gespielt wird.
Das ist selten Zufall. Es folgt einer Logik.
Wer CEO werden will, braucht mehr als Ergebnisse. Drei Faktoren entscheiden oft, und Fachlichkeit allein reicht nicht.
Machtkompetenz: die unterschätzte Kernkompetenz
Wer die formellen Strukturen kennt, die informellen aber ignoriert, verliert. Entscheidungen fallen selten dort, wo sie offiziell fallen. Sie fallen in Gesprächen davor: in Fluren, bei Abendessen, in bilateralen Calls.
Machtkompetenz bedeutet: Sie wissen, wer wirklich das Sagen hat. Sie wissen, wer blockiert und wer fördert. Und Sie gehen bewusst damit um, ohne sich zu verbiegen.
Netzwerk: nicht Quantität, sondern Qualität
Es geht nicht darum, viele Kontakte zu haben. Es geht darum, die richtigen Kontakte zur richtigen Zeit aktivieren zu können.
Das heißt: Beziehungen aufbauen, bevor Sie sie brauchen. Intern über die eigene Abteilung hinaus, extern in die Branche hinein. Wer erst netzwerkt, wenn er etwas braucht, hat zu spät angefangen.
Strategische Vision und die Fähigkeit, andere dafür zu gewinnen
Ein CEO muss nicht alles wissen. Aber er muss eine Richtung setzen und andere dazu bringen, ihr zu folgen. Das ist keine Frage der Intelligenz, sondern der Überzeugungskraft und des Timings.
Wer nur argumentiert, unterliegt oft dem, der überzeugt.
Was das für Sie bedeutet
Diese drei Fähigkeiten lassen sich entwickeln. Sie entwickeln sich aber nicht von selbst, und die wenigsten Unternehmen vermitteln sie Ihnen.
Wer CEO werden will, sollte sie früh angehen, bevor der nächste Schritt ansteht.
Wenn Sie merken, dass der Weg nach oben mehr verlangt als gute Arbeit, schildern Sie mir Ihre Lage in wenigen Sätzen: Zusammenarbeit anfragen. Ich lese jede Anfrage selbst und melde mich in der Regel innerhalb von 24 Stunden.